Sansibar ist sagenumwoben und seeräuberromantisch, eine Geschichte von märchenhaftem Reichtum und orientalischer Prachtentfaltung, errichtet auf den Schultern geschundener afrikanischer Sklaven, die ihre arabischen „Besitzer“ reich machten – Sansibar kann auch eine Zumutung sein. Die Plantagen produzierten Gewürznelken, Copra und Kokosnüsse – die in alle Welt gingen, zusammen mit Elfenbein, Gold und wieder Sklaven. Sansibar heißt immer schon Welthandel, lange vor dem Auftritt der europäischen Kolonialherren, die am Ende des 19. Jahrhunderts in einem Taumel von Habgier Afrika unter sich aufgeteilt hatten. Sansibar wurde britisch, später sozialistisch, der Westen fürchtete ein zweites Kuba ...
ISBN 978-3-9811876-2-5
Sascha Wisotzki
ca 17,95 EUR
150 Seiten